Drei wertvolle Tipps, wie man ein Künstler wird und herrliche Pferdebilder malt und ein Tipp, wie man viel Geld spart

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 Du suchst ein schönes Gemälde um Dein Zuhause noch heimeliger zu machen?

Aber Du findest meine Preise gelinde gesagt übertrieben für so ein einfaches Blatt Papier mit ein paar Nanogramm Farbe darauf?

Gut. Warum malst Du nicht selbst ein herrliches Bild?

Äh, denkst Du, wie soll ich das machen?

Nachdem ich nun schon etwas älter bin, habe ich beschlossen, ein guter Mensch zu sein und für mehr gutes Karma zu sorgen. Ich werde deshalb meine Lebenserfahrung mit Dir teilen und Dir helfen.

So, los geht’s:

Hast Du Dir jemals überlegt, was man braucht, um zum Beispiel so ein zauberhaftes Pferdebild wie dieses hier zu malen?

Oder sehnst Du Dich danach, selbst Künstler zu werden?

Ich will Dir (und nur Dir) das Geheimnis verraten, wie man Künstler wird und was absolut notwendig ist, um solch ein überragendes Kunstwerk zu erschaffen.

Erstens: Du brauchst Künstlermaterial. Kein Billigkram. Das teure Zeug vom Fachhandel.

Wir überspringen die Zeit, die Du brauchst, um das richtige Material zu finden. Die Tage, wenn nicht Wochen, die Du hilf- und orientierungslos durch diverse On- und Offline-Shops geisterst.
Tonnen von Rezessionen liest. Aber egal, irgendwann kommt der ultimative Tag, der Gänsehauttag, an dem was auch immer von woher auch immer endlich in Deine feuchten Hände gelangt. Und wenn Du die Rechnung betrachtest, werden auch Deine Augen nass.

Du bist auf dem richtigen Weg, ein Künstler zu werden.

Du hast erstaunt festgestellt, wieviel ein einziges simples Aquarellnäpfchen kostet. Du fragst Dich, ob es aus Gold gemacht wird. Oder vom Papst gesegnet wurde. Oder so was ähnliches.
Erfürchtig öffnest Du den Holzkoffer mit den 120 Künstlerstiften. Das war ein Sonderangebot und ist nicht ein Holzkoffer ganz besonders nobel? Für den Preis hättest Du fast eine Spülmaschine bekommen.
Alle Buntstifte, die Du zuvor in Deinem Leben benutzt hast, haben zusammen genauso viel gekostet wie ein einziger Stift Deiner neuen Künstlerstifte.

Du bekommst Kopfschmerzen. Reue wegen des ausgegebenen Geldes, aber auch unwiderstehliches Verlangen nach mehr Farbe haben Dein armes Gehirn fest im Griff. Bleibe ruhig. Kaufe mehr.

Mehr Farbe, Tuben, Näpfchen, Malgründe, Pinsel, Stifte, Radierer, Tuschen, Schokolade, Papier, Firnis, Spitzer, Pigmente, Zeichenkohle. Vergiss nicht den Kaffee und Kopfschmerztabletten.

Welcher Maler liebt es nicht, Kunstmaterial zu kaufen? All diese wundervollen Farben. Diese verschiedenen Papiere. Alles hat seine eigene Magie. Und Du mußt alles haben. Es macht Dich glücklich.

Zumindestens solange Du nicht etwas siehst, was Du noch nicht hast. Weil genau diese spezielle Farbe/Stift/Pinsel/Papier/Leinwand/Was-auch-immer Dich endlich in den überragenden Künstler verwandeln wird, der Du wirklich bist.
Deine Bilder werden sich ganz von selbst malen. Deine Hand wird von nun an exakt das malen, was Du willst. Sobald Du diese unwiderstehliche Farbe/Stift/Pinsel/Papier/Leinwand/Was-auch-immer Dein eigen nennst. Weil alles vom Material abhängt. Was die perfekte Ausrede ist, um mehr und mehr Farbe und Papier und Sonstiges zu kaufen. Mehr als das Du jemals in diesem Leben vermalen kannst. Und im nächsten.

Horte soviel Kunstmaterial, dass es Dir jeden Tag schwer fällt, Dich zu entscheiden, was Du heute nimmst.
Wenn Du dann endlich, nachdem Du stundenlang sorgfältig überlegt hast ( mit vielen Pausen, damit Dein Gehirn den nötigen Zucker, Koffein und Ablenkung bekommt), Dich für ein Medium entschieden hast, kommt der nächste Schritt.

Zweiter Schritt:

Jetzt wird’s noch teurer.
Richtig, richtig teuer.

Um ehrlich zu sein, der teuerste Posten von allem ist das Pferd.
Und es verschlingt am meisten Zeit.

Ich weiß, manche werden nun behaupten, dass man kein eigenes Pferd braucht, um Pferd zu malen.   Das Fotos eine bessere, und vor allem viel billigere Alternative sind. Aber wo ist der Spaß dabei?  Leute, wollt ihr wirklich einen guten, um nicht zu sagen, den besten Grund in Abrede stellen, ein eigenes Pferd zu haben? Oder vielleicht zwei oder drei? Man kann Pferde nicht alleine halten. Sie brauchen Gesellschaft. Eine Herde. Freunde.

Du stellst plötzlich fest, dass Du oder Dein Geldbeutel keine Pferdeleute sind.

So entscheidest Du Dich möglicherweise dafür, Katzen zu malen. Eine Katze ist bei weitem nicht so teuer und braucht weniger Zeit. Sie will nur in Deinem Bett schlafen und überall haaren. Du wirst überall Katzenhaare finden, bevorzugt auf Deinen feuchten Ölbildern. Und in jedem Deiner Aquarellnäpfchen, die Dich nebenbei bemerkt, ein Vermögen gekostet haben.

Es wird so beruhigend sein, die Katze schnurren zu hören. Wie ein schnurrender Handschmeichler. Wobei ein Handschmeichler normalerweise kein Futter verlangt, gestreichelt werden will und ständig rein oder raus will. Besonders dann, wenn Du gerade an der Staffelei sitzt.
Und weil die Katze so süß ist, überlegst Du Dir, noch eine zu holen. Oder zwei. Und wo 3 Katzen satt werden, werden auch 4 satt.

In jedem Fall , von nun an wirst Du die meiste Zeit entweder im Stall oder Zuhause verbringen um Deine Modells zu füttern und zu pflegen. Und dafür sorgen dass sie gesund und glücklich sind.

Oder Du vereinfachst Dein Leben, sparst jede Menge Geld und Nerven und wählst eine Alternative.

Du kaufst ein oder mehrere zauberhafte Bilder von meinem Shop und unterstützt einen lebenden Künstler. Und das Pferd.

Du vermisst den dritten Tipp, wie man Künstler wird?

OK. Hier ist er: Du brauchst unbedingt eine Spülmaschine.

Damit ich Künstler werde? Echt jetzt? Frägst Du Dich möglicherweise jetzt. Viele erfahrene Künstler werden mir beifällig zustimmen. Sie ist für die Dutzende von Kaffeetassen, die Du den lieben Tag und die halbe Nacht lang brauchst, während Du mit Farbe und Papier ringst, um wunderschöne Kunstwerke zu erschaffen, die die Welt zu einem noch schöneren und herrlicherem Ort machen.